Magdalena & Sebastian | Standesamtliche Hochzeit in Worbis

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Juni 2017. Vielleicht klingt das jetzt ein bisschen kitschig: aber diese kleine Hochzeit in Worbis war für mich wie ein Tag in den Sommerferien. An denen man sich treiben lässt, die Zeit an neuen oder geliebten Orten genießt, mit einem Pfirsichsaft im Schatten sitzt und sich wünscht, dass dieser Sommer nie vorbei wäre. So wie bei Rosamunde Pilcher. Nur dass ich nicht in Südengland war, sondern in Thüringen.

 

Aber vielleicht sollte ich von vorn erzählen, oder? Es war also ein wunderschöner Sommertag im Juni. Ich war für die Standesamtliche Trauung von Magdalena und Sebastian in Worbis. Da es für mich die erste Trauung hier war, hatte ich ehrlich gesagt keine großen Erwartungen, denn allzu oft sind Standesämter wenig romantisch oder gar gemütlich. Nun, ich gebe es gerne zu: ich habe mich geirrt. Das Standesamt in Worbis ist eines der schönsten, die ich bisher gesehen habe. Es befindet sich in einem zauberhaften Fachwerkhaus, mitten in der Stadt. Auf dem kleinen Marktplatz spendet ein großer Baum Schatten, diesen würden wir an diesem warmen Sommermittag auch wirklich brauchen.

 

Wie immer war ich ein paar Minuten zu früh, also genoß ich ein paar stille Momente auf einer Bank im Schatten und ich liebe diese Ruhe, die man irgendwie nur in Kleinstädten um die Mittagszeit finden kann. Wenn hin und wieder jemand über den Marktplatz schlendert, kurz verweilt um einem Bekannten einen Guten Tag zu wünschen oder sich einen Kaffee im Biergarten gönnt. Wenn die Kirchenglocke kurz läutet, man sonst ausser dem Vogelgezwitscher und leichtem Wind einfach nicht viel hört. Eigentlich passt das nun eher nach Bayern, als zu Rosamunde nach England. Und doch: ich war noch immer in Worbis.

 

Wo die Sonne von einem unglaublich blauen Himmel auf den Marktplatz schien und als hätte Magdalena es genau so geplant: in ihrem wunderschönen blauen Kleid passte sie einfach perfekt in diesen Sommertag. Zusammen mit ihrem zukünftigen Mann Sebastian begrüßte sie die Gäste und dann ging es für alle ins Trauzimmer. Dieses ist zwar nicht besonders groß, dafür aber besonders schön. Noch schöner war allerdings die Aufregung in ihren Augen zu sehen, die Vorfreude und Spannung. Aber seht doch einfach selbst:

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Nur 3 Tage nach dieser wunderschönen und emotionalen Trauung habe ich die Beiden zur kirchlichen Hochzeit wieder gesehen. Wie dieser Tag war und warum ich mich einer meiner Ängste stellen musste, das erzähle ich Euch bald hier!
Wenn dies ein Rosamunde Pilcher Film wäre, dann würden hier vermutlich nun noch ein paar tolle Landschaftsbilder zu sehen sein oder die beiden würden in den Sonnenuntergang fahren. Da wir aber immer noch in Thüringen und auf meinem Blog sind, möchte ich allen zukünftigen Brautpaaren noch eines mitgeben:

Wenn ihr kirchlich heiratet, dann verliert die Standesamtliche Trauung nicht aus den Augen. Aus Erfahrung kann ich mittlerweile sagen, dass die standesamtlichen Trauungen oft emotionaler und aufregender sind, immerhin sagt Ihr hier zum ersten Mal „Ja“ zueinander. Hier wird es offiziell, für einen von Euch ändert sich der Nachname, ihr verlasst das Standesamt als Mann und Frau und in Zukunft dürft Ihr Euch verheiratet nennen. Dokumentiert diesen wichtigen Moment! Er gehört genauso dazu, wie die kirchliche Trauung. Oft sagen Brautpaare: „Die richtige Hochzeit ist dann die in der Kirche.“ Es gibt kein richtig oder falsch. Aber es gibt eine erste und eine zweite Hochzeit oder so wie ich immer sage: eine große und eine kleine. Und beide gehören zu Eurem Leben dazu.

 

Egal ob ihr eine große oder kleine Hochzeit feiert: schreibt mir gern eine Email, wenn ich Euch dabei begleiten soll!
Blumen: Fiora 

 

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