Elopement auf der Zugspitze | Styled Shoot

20. Juni 2014, Sonntag mittag, 12.00. Mein Mann und ich stehen vor einer kleinen Kirche, Hand in Hand. Bereit uns das Ja-Wort zugeben. In der Kirche sitzen nicht mal 40 Menschen, Familie und Freunde. Und eine Standesbeamtin. Nach der Trauung ging es in ein Restaurant, wo es die Hochzeitstorte gab und um 18.00 war unsere Feier zu Ende. Weil wir das so wollten.
Ja, man kann sagen wir haben alles anders gemacht, als damals üblich. Wir wollten keine klassische Hochzeitsfeier, wir wollten einen Tag, wie er uns gefällt und ich glaube, dass wir damals vielen Menschen damit vor den Kopf gestossen oder zumindest für große Fragezeichen gesorgt haben. Und doch war es die beste Entscheidung. Falls Ihr Euch jetzt fragt, was die Geschichte meiner eigenen Hochzeit mit einem Styled Shoot auf der Zugspitze zu tun hat:
Als Hochzeitsfotografin frage ich mich sehr oft, wie ich heute heiraten würde. Was würde ich mir aussuchen? Mit wem würde ich feiern wollen? Und diese Antwort verändert sich und ist manchmal auch tagesform abhängig ?
Und im letzten Jahr träumte ich von einem Elopement* in den Bergen. Mit Wanderschuhen hinauf auf den Gipfel, in die Ferne sehen, Hand in Hand auf die Berge blicken, sich ganz klein und ganz groß fühlen.
Das Beste an meinen (manchmal doch sehr spontanen) Ideen: eine Hochzeitsdesignerin an meiner Seite, für die kein Weg zu weit und kein Berg zu hoch ist und die einfach immer die passende Idee hat. Und wie es der Zufall wollte, lernten wir beide kurz zuvor eine Traurednerin aus dem Allgäu kennen, die wir nicht lange von unserer Idee überzeugen mussten.
So ging es also im November 2016 auf die Zugspitze, wo am Ende alles anders war als geplant. In meiner Vorstellung standen wir im Sonnenschein auf Deutschlands höchstem Berg, mit einem grandiosen Ausblick. Wie es wirklich war und warum wir das Shooting auf der Zugspitze abgebrochen haben, seht ihr am besten selbst.

 

getting ready zugspitzepaarshooting zugspitze schneeelopement auf der zugspitzeelopement zugspitze

Als wir oben aus der Gondel stiegen, war schnell klar, dass aus einem Shooting bei Sonnenschein nichts wird. Wir haben unser bestes gegeben, aber der Schneesturm war stärker als unser Wille:

freie trauung zugspitze schneezugspitze freie trauungelopement freie trauung zugspitzeelopement schnee berge

Zum Aufwärmen ging es in die warme Stube, wo es Kaiserschmarrn für unser wirklich tapferes Paar gab.

Wir entschieden, das Shooting ins Tal zu verlegen. Hier gab es zumindest ein paar Berge im Hintergrund und ich liebe diese Bilder! Ganz anders als geplant, und doch wirklich zauberhaft.

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Am nächsten Tag war vom Schneesturm nichts mehr zu sehen, also fuhren wir an den Hopfensee, um dort die Deko noch einmal in Szene zu setzen.

*Elopement: Früher bekannt als „Durchbrennen“, wird das heiraten ganz allein zu zweit an einem besonderen Ort heute als Elopement bezeichnet.

Tausend Dank an alle, die an diesem Shoot beteiligt waren!

 

Idee & Konzept: Katrin Herrmann und Jana Köhler

Planung & Traurede: Gypsygal Weddings

Deko & Papeterie: Katrin Herrmann

Blumen: Danjana Mayer

Ringe: Jenny Lingg

Hair- & Make-up: Schönheitsmanufaktur

Location: Gletscherrestaurand Sonnalpin

 

 

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