Das Ende eines Sommers

Könnt ihr euch an dieses Gefühl aus der Schulzeit erinnern, wenn 6 Wochen Sommerferien vorbei waren, man wieder den Rucksack oder die Tasche packen musste, wenn der Alltag plötzlich wieder einen anderen Rhythmus hatte. Wenn es wieder um Mathe und Französisch ging, statt um lange Abende mit der Clique und wer mit wem wann an den See fährt. Wenn das Leben plötzlich wieder ernst wird und die Leichtigkeit des Sommers langsam verblasst. Wie gern würde ich dieses Gefühl heute in ein Schraubglas füllen. Zusammen mit all den Erinnerungen an diesen Sommer.

 

Ein Schraubglas habe ich. Aber wie soll man dieses Gefühl bitte verpacken? Diese Wärme, das Strahlen. Wehmut und Glück so nah beieinander. Wie oft sagt man, man soll nicht traurig sein, dass es vorüber ist. Sondern sich freuen, dass man es erlebt hat. Heute fällt mir das besonders schwer. Mein Sommer war so wunderbar, dass ich gar nicht weiß, was ich zuerst erzählen könnte. Der wunderschöne Urlaub in Italien mit Majo, die tolle Woche mit meiner Familie an der Ostsee, die vielen zauberhaften Sommerhochzeiten, die Reisen durchs halbe Land um Brautpaare an ihrem schönsten Tag zu begleiten, 3 Tage Holland und zum Abschluss eine unvergessliche Party und dazwischen all die Sonntage im Garten, mit Zeit für mich und einigen tollen Büchern und Netflix.

 

Heute ist Montag. Der Start einer neuen Woche und auch wenn es erst Anfang September ist, heut ist für mich der Tag vor dem Alltag. Der Tag vorm ersten Schultag. An dem man sich wünscht, man könnte die Zeit noch mal zurückdrehen und an dem man weiß, dass der nächste Sommer verdammt weit weg ist. Und ich weiß, dass spätestens morgen zur Wehmut ein bisschen Vorfreude kommt. Auf den Herbst mit seinen tollen Farben, auf den Winter mit viel Zeit für alles, was mir wichtig ist. Und auf das Fotoalbum, dass ich am Ende dieses Jahres drucken lassen werde, mit all den großen und kleinen Momenten. Damit sie bleiben. Für immer.
sommer erinnerungen
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